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atman Zeitung - Inhalt
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INHALT von Heft 4/2011

 

Karl Georg Brait: Stanislav Grod und die Erfahrungen des Bewusstseins

Wilfried Ehrmann: Atemsitzungen im Nahbereich

Charlie Badenhop: Die Erfahrung des Zentriertseins

Dana Krahl: „Wenn ich nicht weiß, was ich tun soll, dann atme ich!“

Bettina Arbesleitner: Das ATMAN-Fest

Wissen zur Zellteilung (Wilfried Ehrmann)

Buchbesprechungen:
Wilfried Ehrmann: Vom Mut zu wachsen (Martin Gartner)
Regina Bönsel: Atempause – Jetzt! (Wilfried Ehrmann)

Tag des Atems 2012

Atemtage 2012

Global Inspiration Conference 2012

 

 

Leseprobe aus Heft 4/2011:

Dana Krahl: „Wenn ich nicht weiß, was ich tun soll, dann atme ich!“

…sagte einer meiner Schüler zu seinem Freund.

Verblüffend einfach!

Als ich vor sieben Jahren mit der Atemarbeit begann, hatte ich wenig Ahnung davon, dass der Atem so viel mehr kann, als den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.

Doch in den folgenden Jahren durfte ich das „Wunder des Atems“ entdecken und erforschen.

„Atmen hilft dem Kopf, dem Bauch und dem Rücken. Es hilft beim Aufwachen, beim Konzentrieren, gegen Schmerzen, bei Müdigkeit, Stress, schlechter Laune und Wut. Atmen hilft, gesund zu bleiben“, sagen die kleinen AtemexpertInnen, mit denen ich seit zwei Jahren mehrmals in der Woche Atemübungen mache.

Dass bewusstes Atmen wacher, lebendiger, offener, freier, fröhlicher, entspannter oder ruhiger machen kann, steht für die Kinder außer Frage. Sie haben es immer wieder selbst erfahren.

Ja, mit dem Atem zu experimentieren, macht Spaß!

Schon zu Beginn meiner Ausbildung zur Integrativen Atemlehrerin habe ich mich für Atemarbeit mit Kindern interessiert, doch hätte ich nie gedacht, dass sich daraus einmal eine Leidenschaft entwickeln würde. Ich hatte keine Erfahrung, kein Konzept, wusste nicht, wo und wie ich beginnen sollte.

Bei der Atemtagung 2009 lernte ich dann Krista-Gilda Rassner kennen. Ich war fasziniert von ihrem Beitrag über das Atmen mit Kindern, schrieb mir jede Übung auf  - und am nächsten Tag begann ich mit der Atemarbeit in meiner Klasse.

Dies war natürlich nur dadurch möglich, dass meine Direktorin großes Interesse an der Atemarbeit zeigte und auch, eher unkonventionellen Methoden gegenüber, sehr offen ist.

Meine anfänglichen Bedenken, mit den Atemübungen, bei Eltern oder Kindern auf Widerstand zu stoßen, haben sich ziemlich schnell zerstreut. In unserer multikulturellen Schule gibt es keinen richtigen und keinen falschen Weg, sondern viele verschiedene. Und dafür bin ich sehr dankbar!

 

 

Bild einer Lotusblume