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atman Zeitung - Inhalt

Inhalt von Heft 3/2017:


Stephen Elliott: Warum können Menschen die Atmung kontrollieren?
Dan Brulé: Gähne dich zur Gesundheit
Kathrin Viklicky und Christian Sator: Erfahrungsbericht zur Leitung von Geburtsseminaren
Wilfried Ehrmann: Bewusstes Atmen zur Linderung von Diabetes
Linda Benkö: Das Atem-Großereignis 2017 – Eine Annäherung an das Phänomen Global Inspiration Conference


Leseprobe aus Heft 3/2017:

Warum können Menschen die Atmung kontrollieren?
Stephen Elliott

Das Atmen zählt zu den „Brücken“, weil es willentlich kontrolliert werden kann und weil es auch dann unter Aufsicht des autonomen Nervensystems abläuft, wenn wir keine bewusste Kontrolle ausüben.

... Es entsteht aus diesen Überlegungen eine Schlüsselfrage: Gibt es einen positiven Effekt für die Menschheit durch gutes Atmen und gibt es einen schlechten Effekt durch schwaches Atmen, wobei mit „schwach“ gemeint ist, dass keine bewusste Kontrolle über ein ansonsten reptilienhaftes Atemmuster ausgeübt wird?

Ich habe schon geschrieben, dass es wichtig ist, Kindern das gute Atmen beizubringen, weil es letztlich eine große Rolle für ihre Entwicklung und Personwerdung spielen kann. Wir wissen bereits, dass Kinder, die gut atmen, in der Schule besser sind. Wie steht es mit der Entwicklung in ihren anderen mentalen und psycho-sozialen Fähigkeiten? Wenn wir gut atmen, ändert sich langfristig alles. Ich glaube, dass das letztlich mit der richtigen Zirkulation von Blut und anderen Flüssigkeiten im ganzen Körper und speziell im Gehirn zusammenhängt.